Ballprallwand

 
 
Die Ballprallwand, auch Rebounder genannt, ist ein innovatives, modernes und praktisches Trainingsgerät für den Fußballsport – hier eignet sie sich insbesondere für das Technik- und Torwarttraining, die Ballprallwand ist aber auch für das Handball, Basketball- , Tennis- und Volleyballtraining und andere Sportarten bestens geeignet.
 
Beim Training wird der Ball wird auf die Ballprallwand geworfen, von der er kraftvoll beschleunigt wird und zurück prallt.
 
So können je nach Ballsportart, um die es geht, verschiedene Techniken geübt werden wie z. B. Reaktionsvermögen, Ballannahme, Passpiel, Schusstechnik etc.
Besonders geeignet ist die Ballprallwand wie schon erwähnt, für das Torwarttraining.
 
Kinder und Jugendliche können mit Hilfe der Ballprallwand den Umgang mit dem Ball optimal erlernen und motorische Fähigkeiten einüben.
 
Ballprallwände sind zusammenklappbar und können schnell und leicht transportiert werden. Genau so lassen sie sich innerhalb weniger Sekunden auf – und abbauen und platzsparend aufbewahren.
 

Verschiedene Ausführungen der Ballprallwand

 
Ballprallwände gibt es in verschiedenen Ausführungen
 
  1. Die gängigste Ausführung der Ballprallwand ist das Gerät, was im Zentrum der Ballsportart „Tschuckball“ steht: ein etwa 1x 1 Meter großes Stahlgerüst, das sich abbauen lässt, mit einem gespannten Netz. Es lässt sich auf den Hallenboden stellen oder auf dem Trainingsplatz durch Haken verankern.
    Das Gerät lässt einen individuellen Abprallwinkel einstellen.
     
  2. Weiter gibt es massive Ballprallwände aus Holz, Kunststoff oder Fiberglas, also ohne Netz, an die sich der Ball spielen lässt und abprallt. Diese Ballprallwände gibt es in den verschiedensten Größen, mit ein – und mehrwandigen Flächen, z. B. auch als Sechseck, das sich im Boden verankern lässt oder als rollbaren Kasten.
     
  3. Und schließlich Ballprallwände, die vom Prinzip her wie das Tschuckballnetz, jedoch deutlich größer gebaut sind, – etwa in Form eines richtigen Tores in einer Größe von etwa 250 x 200 cm oder als noch größere Fläche von 1,80 – 3 Metern, an der mehrere Sportler gleichzeitig trainieren können.
 
 

Kleiner Exkurs zum Tschuckball – der Ursprungsportart der Ballprallwand

 
Die Ballprallwand steht im Zentrum des Mannschaftssportes „Tschuckball“ , einer innovativen Ballsportart, die von einem Arzt ursprünglich als Rehabilitationssport nach Unfällen und Operationen entwickelt wurde.
 
Ganz bewusst stehen im Mittelpunkt dieser Ballsportart in erster Linie Gesundheit, Respekt für die Mitspieler und Freude am Ballspiel.
 
Durch die Besonderheit des „Fairplay“ als Mittelpunkt des Spiels und als spannendes und dynamisches Spiel erfreut sich Tschuckball heute einer wachsenden Fangemeinde - es wird in über 40 Ländern gespielt und es finden Tschuckball-Meisterschaften statt, bei denen meist eine festivalähnliche Stimmung herrscht.
 
Beim Tschuckball gibt es zwei Mannschaften von 2-12 Spielern. Eine Mannschaft ist jeweils im Besitz des Balles, der wahlweise in eines der beiden Tschuckballtore geschossen werden muss. Um Punkte anzusammeln ist es Ziel, den Ball so ins Tor zu werfen, dass die Gegenmannschaft ihn nicht fängt, wenn er vom Tschuckballtor abprallt.
 

Wo bekomme ich weitere Informationen zum Training mit der Ballprallwand?

 
Im Handel sind sehr gute DVD’s, Bücher und auch eine Trainingskartothek zum Training mit der Ballprallwand erhältlich. Hier sind ausführlich und verständlich Übungen beschrieben, Anleitungen zur Nutzung und Informationen zu allem, was Sie zum Bremsschirm wissen sollten.